Das Werk Aalen-Wasseralfingen hat sich mit der hocheffizienten Fertigung von Motorengehäusen eine Spitzenposition
auf dem Weltmarkt erobert. Rationellste Fertigungsmethoden führen selbst bei Großmotorengehäusen von bis zu
100 to Stückgewicht zu einer bisher nicht erreichten Präzision. Daraus resultierend gelingt es mit minimalen
Bearbeitungszugaben auszukommen und damit die Bearbeitungskosten der Motorengehäuse deutlich zu senken.
Wenn gewünscht werden die Gussteile bearbeitet ausgeliefert.
Zum Einsatz kommen überwiegend die Werkstoffe EN-GJS-400-800 sowie EN-GJL-200-300 und Bainit.
Historie Aalen-Wasseralfingen
1365
Die Erzgewinnung- u. Verhüttung in Königsbronn ist der Ursprung des heutigen dortigen Werkes und der SHW gesamt.
1671
Errichtung eines Hochofens in Wasseralfingen.
1772
Wasseralfingen beschäftigt 2000 Mitarbeiter in der Hüttenindustrie.
1803
Das Schmelzwerk Wasseralfingen fällt durch die Säkularation der fürstprobstlich-ellwangerischen Gebiete an den württembergischen Staat.
1806
Das württembergische Königshaus übernimmt die Eisenwerke. Die württembergischen Hüttenwerke erhalten den Namen „Königlich württembergische Hüttenwerke“. Davon ist auch die Krone auf dem Logo der SHW Casting Technologies abzuleiten.
1841
In Wasseralfingen wird die erste Dampfmaschine aufgestellt
1876
In Wasseralfingen wird die erste Grubenbahn Deutschlands gebaut.
Die Wasseralfinger Öfen sind weltbekannt.
Architekturbauteile und ganze Bauwerke wie das Stuttgarter Pavillon am Schlossplatz werden erstellt.
1921
Das Land Baden-Württemberg und die Gutehoffnungshütte Oberhausen (heute MAN AG) gründen die Schwäbischen Hüttenwerke mit Hauptsitz in Wasseralfingen.
1987
Das Besucherbergwerk „Tiefer Stollen“ in Wasseralfingen öffnet.
1994
Schließung der Schmiede.
2001
Die MAN plant den Verkauf der SHW Anteile.
2002
Die SHW Casting Technologies mit den Werken Königsbronn und Wasseralfingen wird gegründet.
2003
Es wird ein Konzept entwickelt zum Erwerb der SHW Casting Technologies durch ein Management-Buy-Out.
2005
Im Mai wird der Kaufvertrag zwischen dem heutigen Eigentümer Capiton/Severing und dem Verkäufer (Land Baden-Württemberg und SHW GmbH) unterzeichnet.
Im Dezember übernimmt die neu gegründete CT GmbH die Heidenheimer Gießerei, die zu dieser Zeit noch dem Voith Konzern angehört.
2006
Die Caterpillar Gießerei in Kiel wird von der CT GmbH übernommen.